Freitag, 20. Mai 2016

20. und 21.05.2016 Sam's Giardino in Swakopmund

21.05.2016 Sam's Giardino
Lage: Anton Lubowski Avenue in Swakopmund
Sonnenaufgang:     6:29
Sonnenuntergang 17:2

Gebucht ist hier für den 21.05.2016 eine Living Desert Tour mit Tommy Collard. Abholung um 8:00 Uhr am Hotel.

Wie geplant wurden wir um 8:00 Uhr abgeholt. Mit uns unterwegs ein junges Paar aus Kalifornien. Wir treffen noch auf zwei andere Jeeps und unsere Tour kann beginnen. Es wird zunehmend windiger, der Sand fegt über die Dünen. Erinnert mich alles ein bisschen an Dubai. Nach ca. 1,5 Stunden brechen wir die Tour ab, weil die Tiere durch den Wind kaum auszumachen sind. Die Tour soll um 14:00 Uhr weitergehen. 
Also schauen wir uns erst einmal die Stadt an. Unser Auto parken wir an einem Parkplatz der bewacht wird. Man weiß ja nie. Hier in der Stadt ist alles etwas anders. Viele Läden kann man nur betreten wenn von innen eine Gittertür aufgedrückt wird. So bleiben ungebetene Gäste draußen. Es ist extrem heiß und der Wind bläst durch die Straßen.
Erst mal einen leckeren Apfelkuchen im Schweizer Hotel, Café Anton und einen Capuccino getrunken. Hier in der Stadt versteht fast jeder deutsch. Auch sehr komisch, wenn man von einem farbigen angesprochenen wird der die eigene Sprache akzentfrei spricht. Wie immer sind alle sehr nett. Allerdings sind die Verkäufer man Markt genauso aufdringlich wie man es von der Türkei her kennt. Naja, die wollen ja auch nur leben. Auf dem Rückweg halten wir noch am alten Bahnhof an um ein Foto zu machen. Ehrlich gesagt hat die Stadt nicht so viel zu bieten. Ein paar Gebäude im Kolonialstil sind jedoch sehenswert. Das Interessante ist halt die deutschsprachigkeit. Wir haben uns wohl doch schon zu sehr an die Natur und die Einsamkeit gewöhnt.









19.05.2016 Helicopterflug

Für den 19.05. haben wir einen Hubschrauberflug gebucht. Um 16:30 geht es los. Gebucht  ist die Route  SESRIEM CANYON, DUNE 45, ELIM DUNE, Dauer: 45 Minuten  
Das Ganze ohne Türen. Wird bestimmt ein besonderes Highlight.

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Um 16:00 Uhr stehen wir bereit für unseren Heliflug über die Wüstenlandschaft des Namib-Naukluft-Park. Erst mal werden wir gewogen und müssen dann hinterlegen, wer im Falle des Falles zu benachrichtigen ist. Schon ein komisches Gefühl. Der Pilot fährt mit uns zum Heli-Standort. Auch hier werden wir noch einmal eingewiesen, was im Unglücksfall zu tun ist und wie man sich untereinander verständigen kann. Dann geht es los. Natürlich, wie von uns gewünscht ohne Türen. Wir fliegen bis zur Düne 45, dann zu den Three Fingers und wieder zurück. Ein wirkliches Erlebnis. Die Landschaft unter uns ist mit der untergehenden Sonne einfach traumhaft ausgeleuchtet. Nach 45 Minuten kehren wir zurück mit einem äErlebnis was besser nicht sein könnte. Das müssen wir erst einmal sacken lassen. Der Sonnenuntergang ist heute noch intensiver als gestern. Irgendwie kann man aber das alles in Bildern nicht so richtig festhalten und so werden wir uns sicher noch sehr lange an dieses traumhaft Land zurückerinnern. Morgen geht es weiter nach Swakopmund. Nach langer Zeit mal eine Stadt. Mal sehen was uns dort erwartet.







Mittwoch, 18. Mai 2016

18. und 19.05.2016 Sossusvlei Lodge

18.05.2016 und 19.05.2016 Sossusvlei Lodge

Lage: inmitten der Namib-Wüste. Am Einfahrtstor zum Sossusvlei und Sesriem-Canyon.
Sonnenaufgang:     6:20
Sonnenuntergang 17:17

Heute morgen stehen wir schon um kurz vor 6 Uhr auf. Wir wollen möglichst früh zum  Dead Vlei. Um 6:30 Uhr öffnet das Gate des Namib-Naukluft-Park und wir machen uns auf den 68km langen Weg. Unterwegs halten wir an der Düne 45 und bewundern die Aktiven, die über den Dünenkamm laufen. Weiter geht es bis zum Ende der Straße. Wir steigen um in einen Jeep der uns die letzten 4 km Richtung Dead Vlei bringt. Nicht gerade rückenfreundlich die Reise. Wir hüpfen auf den Sitzen hin und her, muss man auch mal erlebt haben. Zu Fuß geht es weiter die 1,1 km Richtung Dead Vlei. Hört sich ziemlich kurz an die Strecke. Man geht aber auf und ab durch tiefen Sand, also ganz schön anstrengend. Wie gut das es noch nicht so heiß ist.

Nach der kurzen Wanderung frühstücken wir erst einmal. Wir haben uns von der Sossusvlei Lodge einen Picknickkorb mitgeben lassen. Der ist sehr gut gefüllt. Joghurt, Müsli, Marmelade, Schinken, Käse, Brot, Milch, Kaffee, Tee und auch Saft alles sehr lecker. Man bekommt diesen kostenlos mit, wenn man nicht in der Anlage frühstückt (auf Vorbestellung bis 18:00 Uhr am Vortag). Dann fahren wir auch schon bald zurück und genießen die herrliche Landschaft des Namib-Naukluft-Park. Anschließend erst mal eine kleine Mittagspause in der Hitze (30 Grad) und dann noch kurz auf unsere Terrasse mit  Wüstenblick. Ein paar Oryxe gibt es auch wieder zu sehen. 













18.05.2016 Sossusvlei Lodge

Angekommen in der Sossusvlei Lodge, ein Traum. Wir sitzen hier in der Bar, zur rechten Seite Gebirge, links die roten Dünen von Sossusvlei. Vor uns unter Bäumen stehen Oryxe, Springböcke und Strauße. Diese tolle Stimmung kann man im Bild gar nicht festhalten, das kann man einfach nur genießen. Als wir los fuhren haben wir direkt mal ein Zebra gesehen. Die Tierwelt hier ist fantastisch, aber auch die Landschaft einfach beeindruckend. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt wie gut es uns geht? 
Übrigens war Heinz Schwalbe gerade da, so heißt bei uns der Pauschaltourist. Der geht doch glatt mit seiner Frau auf die Tiere zu und wundert sich, das die Tiere sich zurückziehen. Leute gibt es. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Zum Abendessen bekommen wir einen Tisch zugewiesen. Wir können so ziemlich alles am Buffet bekommen. Die Auswahl ist riesengroß und ausgesprochen hochwertig. Man weiß gar nicht was man essen soll. Bei der Fleischauswahl kommt man echt ins schleudern. Wir probieren Eland, Kudu, Zebra und Springbock, was aber nur eine kleine Auswahl der vielen hier angebotenen Fleischgerichte darstellt. Wir fühlen uns sauwohl und treffen auch ein paar Leute wieder, die wir bereits im Flugzeug oder auf der Kalahari Anib Lodge kennengelernt haben. Die Wiedersehensfreude ist immer groß. Der Rotwein ist lecker und wir sitzen mit Blick auf der Wasserloch noch einige Zeit dort. Oryxe zeigen sich aber keine. Haben die vielen Menschen die ständig hinter den Tieren herlaufen diese wohl vorerst vergrault.
In unserer Unterkunft, die aus einem fest gemauerten Vorraum und einem Schlafraum als Zelt besteht, finden wir ein aufgeschlagenes Bett mit einem Betthupferl vor. Hier kann man es aushalten. Gute Nacht!












Dienstag, 17. Mai 2016

17.05.2016 Zebra River Lodge

17.05.2016 Zebra River Lodge

Lage: zwischen Mariental und Sossusvlei
Sonnenaufgang:     6:18
Sonnenuntergang 17:10

Über Pisten fahrend kommen wir gegen Mittag auf der Zebra River Lodge an. Unterwegs sehen wir ca. 15 Affen auf einer Leitplanke sitzen. Irgendwo sieht man immer was, man muss nur die Augen aufhalten. Die Zebra River Lodge ist eine sehr gepflegte Anlage die wieder etwas kleiner ist und uns sehr zusagt. 


Wir genießen hier die Ruhe und hören nur Vögel zwitschern. Für den Abend haben wir uns wieder zum Sundowner angemeldet der aber nicht besonders Spektakulär ist. Das Abendessen genießen wir mit einem schönen Glas Rotwein. Es gibt Blumenkohlcremesuppe, sehr leckeren Krautsalat mit Mango in einer sahnigen Soße. Als Hauptgericht Oryxsteak mit Pfeffersauce Karotten und Zucchini. Applecrumbel mit Schokoladensauce runden das Menü ab. Wir sind Pappsatt.

Um ca. 21:00 Uhr kommen, wie jeden Tag, die Zebras um hier Gras zu essen und am Wasserloch zu trinken. Einfach toll.

Montag, 16. Mai 2016

16.05.2016 Kalahari Anib Lodge

16.05.2016 Kalahari Anib Lodge

Lage: in der Nähe von Mariental
Sonnenaufgang:     6:17
Sonnenuntergang 17:11
Heute nehmen wir Abschied von Bucky dem Löffelhund und fahren weiter zur Kalahari Anib Lodge. Hierbei handelt es sich um eine neue Lodge. Sie ist aber deutlich größer und wird auch von Busgruppen angefahren. Obwohl die Anlage wunderschön ist vermissen wir die familiäre Atmosphäre. Der Sundowner Drive ist aber interessant. Von einem englisch sprechendem Guide erhalten wir viele Informationen. Die Webervögel bauen ihre Nester in Bäumen solange, bis der Baum von dem Gewicht umfällt und gehen erst dann in den nächsten Baum.  Zu sehen gibt es Oryxe, Elands, Springböcke, Steinböcke, Gnus und Strauße. Das Abendessen ist nichts besonderes und schon bald gehen wir auf unser Zimmer. Morgen fahren wir weiter zu Zebra River Lodge.

Sonntag, 15. Mai 2016

15.05.2016 Okambara Elephant Lodge

15.05.2016 Okambara Elephant Lodge 
Lage: zwischen Windhoek und Gobabis
Sonnenaufgang:     6:09 
Sonnenuntergang 17:11

Heute wollen wir einfach mal "ankommen" und haben uns nichts vorgenommen. Wir erforschen ein bisschen die Okambara Lodge und genießen einfach mal den Tag. Zum Sundowner geht es dann zu einem Wasserloch was ca. 800 Meter von unsere Rondevell entfernt liegt. Wir haben wirklich Glück und sehen Oryxe, Impalas und sogar Bergzebras und ein Pavian zeigt sich auch noch. Ein gelungener und ruhiger Tag liegt hinter uns.